Auswirkungen fehlender oder unzureichender Ladungssicherung

Auch diese Fahrer, Verlader und deren Verantwortliche waren hier offensichtlich der Meinung, Ladungssicherung sei nicht so ernst zu nehmen, es war ja bis dahin wahrscheinlich noch nie etwas passiert. Man kann nur hoffen, dass die Beteiligten wenigstens aus diesen Vorfällen die richtigen Schlussfolgerungen gezogen haben.

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Dieser, aus Russland kommende, Sattelzug war mit Bleiplatten aus gebrauchten Fahrzeugbatterien beladen, welche ohne Verpackung lose auf die Ladefläche geschüttet wurden.

Ein Teil der in den Platten vorhandenen Batterieflüssigkeit (Schwefelsäure) tropfte auf die Fahrbahn

Verkehrsunfall in Dresden auf einer abschüssigen Asphaltstraße bei Regenwetter. Der Fahrer bremst vor einer roten Ampel (keine Blockierspur erkennbar !), dabei verrutscht die Ladung Betondecken- platten und stößt gegen das Fahrerhaus, wobei der Lastzug vermutlich einknickt, einige Platten stürzen auf die Fahrbahn. Die Ladung war ohne Kantenschoner mit drei Gurten in Niederzurrung gesichert, jedoch mit einer großen Lücke zur Stirnwand geladen worden.

Verursacher einer Ölspur auf Dresdens Straßen, die gesamte Ladefläche ist noch mit Öl bedeckt.

Einige der Plastefässer waren nicht gesichert, wodurch sie während der Fahrt über Kopfsteinpflaster umfielen und undicht wurden.

Unfall auf der BAB 4. Ein Sattelzug, der Betonplatten auf einem A-Bock transportierte hat diese nur mit Zurrgurten in nicht ausreichender Zahl gesichert. In einer Fahrbahnverschwenkung rissen diese Gurte und ein Teil der Betonplatten fiel in die Gegenfahrbahn. Eine dieser Platten landete auf einem entgegenkommenden PKW.

Für den Fahrer des PKW kam leider jede Hilfe zu spät.

Und noch einmal Betonplatten, diesmal Deckenplatten. Auch diese Ladung war mit zwei Zurrgurten in Niederzurrung “gesichert”. Beim rechtwinkligen Abbiegen auf eine Hauptstraße rissen jedoch diese Gurte.

Die Ladung verabschiedete sich von der Ladefläche. Zum Glück wurde niemand weiter geschädigt. Übrigens war der Plattenstapel auf eine mit Schnee bedeckte und teilweise vereiste Ladefläche gestellt worden.

Selbst manche Beteiligte an einem Gefahrguttransport behandeln die Ladungssicherung als Nebensache. Dieser Sattelzug war an einem leichten Auffahrunfall beteiligt. Die Ladung, Farbe, war offensichtlich ohne Ladungssicherung und mit einer gehörigen Staulücke nach vorn verladen worden. Beim Unfall rutschte die gesamte Ladung, die Verpackungen der ersten Palette hatten keine Chance, gingen zu Bruch und deren Inhalt ergoss sich auf die Fahrbahn.

Ein Beispiel dafür, dass es auch in Spezialaufbauten für  Getränketransport offenbar nicht ausreicht, die Kistenpaletten ohne zusätzliche Sicherung zu transportieren.

 

Nun noch ein paar Bilder, wo durch ausgesprochen glückliche Umstände noch kein Schaden entstanden ist

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